Joint Venture in USA

Einige meiner Mandanten erfahren, dass die Herausforderungen beim US-Geschäft und Joint Venture in USA erst dann richtig anfangen nachdem ein abgeschlossener Vertrag vorliegt. Gerade wegen der Unterschiede bei der Sprache, Kultur und dem Rechtsempfinden ist daher ein gutes Beziehungsmanagement ebenso wichtig wie ein für Sie vorteilhaftes Vertragswerk. Mit diesem Kurzbericht möchte ich Ihnen Praxiswissen zur Unterstützung Ihrer internationalen Geschäftsbeziehungen besonders in USA vermitteln.

Vertrag ist nicht gleich Beziehung. Eine Beziehung bedarf einer weiteren Verbindung zwischen den Parteien. Sorgen Sie dafür, dass die Parteien sich gut kennenlernen. Sprechen Sie offen über Erwartungen. Ein ausgeglichener Vertrag fördert die Beziehung mehr als ein einseitiger Vertrag.

Nach der Verhandlung ist vor der Verhandlung. Sehr häufig kommt es vor, dass der Vertrag nicht wie abgeschlossen eingehalten wird. Der abgeschlossene Deal ist im Prinzip „kaputt“ und lediglich eine Neuverhandlung kann dies reparieren. Akzeptieren Sie von Beginn an, dass Vereinbarungen nicht immer wie geplant realisiert werden können. Einigen Sie sich frühzeitig auf ein Verfahren für Neuverhandlungen und behalten Sie diesbezügliche Kontrolle.

Ständiger Kontakt nach Vertragsabschluss. Die Beziehung zwischen den Parteien läuft nicht von alleine. Diese muss durch regelmäßigen Kontakt und Kommunikation gepflegt werden. Einigen Sie sich im vorab darüber wie der regelmäßige Kontakt realisiert und gewährleistet wird.

Kompromissbereitschaft ggf. hilfreich. Überdenken Sie den Reflex bei einer Auseinandersetzung gleich an einer Trennung, Gerichts- oder Schiedsverfahren zu denken. Oft können außergerichtliche Bemühungen (z.B. ein Mediationsverfahren) die Beziehung retten und auf den richtigen Pfad zurückbringen. Denn ein Gerichtsverfahren kann teuer und zeitaufwendig sein und führt zu einer Auflösung der Beziehung.

Vertrag als „Road Map“ zum Erfolg verwenden. Vor allem bei Kooperationen oder Joint Venture, kann der zugrundeliegende Vertrag für den Erfolg besonders maßgeblich sein. Ein Standardvertrag reicht nicht. Vielmehr ist ein gemeinsames Orientierungswerk, das umfassend den Prozessen, der Wertschöpfungsschnittstellen, der Risikoverteilung und den gesellschaftsrechtlichen Aspekten berücksichtigt erforderlich.

Als Wirtschaftsanwalt und englischsprachiger „native speaker“ mit Rechtsanwaltszulassungen in den USA und Deutschland unterstütze ich Sie gerne eine gute Basis für Ihr US-Geschäft zu schaffen. Nehmen Sie einfach Kontakt mit mir auf.